ES IST SOWEIT:

Bluatschwitz black box in der OASE BERTA
Im Herz der Obertressen, in unmittelbarer Nachbarschaft der alten Black Box, gegenüber dem Schnitzelwirt, liegt das PROJEKT BERTA. Ein großes Freiluftgelände rund um eine barrierefreie Pension, ausgestattet mit Teichanlagen, weitläufigen Pflanzungen, von romantischen Wegen durchzogen – und einem knapp 100 Plätze umfassenden AMPHITHEATER am Waldesrand. Insgesamt ein verborgenes echtes Juwel steirischer Garten- und Landschaftskultur. Überdies verfügt BERTA über ein CAFE, das bei Schlechtwetter eine bequeme Ausweichmöglichkeit für unsere Vorstellungen bietet. In diesem CAFE können wir auch die Tradition des gemütlich produktiven Zusammenseins „danach“ bei Brot & Wein pflegen. Insgesamt soll aus diesem wahrlich sehenswerten Geheimtipp ein ungewöhnlicher Veranstaltungsort werden – eine neue Attraktion für Gäste und Einheimische, für alle Freunde der BLACK BOX. Das ganze Gelände soll vor und nach unseren Aufführungen zu einem Gebiet „zauberhafter“ Begegnungen werden. Ziel ist ein über das Regionale hinaus strahlendes Signal für das fruchtbare Zusammenwirken von sozial-integrativer und kultureller Arbeit.

Auch für exquisite Veranstaltungen im kleineren Rahmen haben wir ein neues Zuhause gefunden. Dort wo wir auch privat dem Ausseerland treu bleiben und in Zukunft wohnen werden, ist die „KLEINE BOX“ im Entstehen: ein gemütliches Plätzchen in Puchen/Altaussee, fünf Gehminuten von der SEEVILLA oder vom Parkplatz beim Gasthohf MÜHLE. Dort startet im Sommer 2018 ein zunächst auf vier Jahre geplanter Hölderlin Zyklus.

SCHILLERS RÄUBER
Für Schillers gewaltiges und skandalöses Schauspiel „Die Räuber“ haben wir eine kompakte moderne Fassung erarbeitet. In hundert Minuten wird das Publikum in ein moralisches Niemandsland entführt, in dem weder Gut noch Böse etwas zählen und niemand mehr seines nackten Lebens sicher ist. Wo jeder (und jede) nur noch auf eigene Faust das Seine (oder Ihre), welches ihnen vorenthalten wurde, erkämpft. Mit welchen Mitteln auch immer. SCHILLER selbst ist der Lotse durch sein wüstes Stück. Drei unterschiedliche Charaktere treten gegeneinander an: der verwöhnte KARL, der benachteiligte FRANZ und die vom Schicksal zur Wehrlosigkeit verdammte AMALIA. Unverstellt von historischen Verkleidungen erscheint das ungeheuerliche Geschehen, als wäre es eine Story von heute. Unverändert offen bleibt Schillers Frage am Ende: Wie kann dem Manne noch geholfen werden? (Übrigens: die Helden der Geschichte sind Frauen. Wir werden uns noch wundern.)

Fassung: Jürgen Kaizik

Alle Vorstellungen im PROJEKT BERTA AMPHITHEATER
Beginn: 18 Uhr
(bei Schlechtwetter: im CAFE BERTA)

HÖLDERLINS „BROD UND WEIN“
1. Teil des Hölderlin – Zyklus: Ein Abend der Dichtung, dem Denken, dem Essen und Trinken, und dem Gesang des unbekanntesten der großen Dichter gewidmet
Schauplatz „Die kleine Box“ immer um 20 Uhr
in Puchen/Altaussee

HELMUT QUALTINGER „DER HERR KARL“
Als Qualtingers Satire über die Anpassungsfähigkeit des Österreichers in den 6oer Jahren auf die Bühnen (und ins Fernsehen) kam, gab es veritable Skandale. Heute ist dieser große, dramatische Text mit seiner weit über das Komische hinausgehenden Kraft, mehr als nur ein Ausflug in eine weit zurückliegende Vergangenheit.
Fritz Egger spielt diesen Herrn Karl in der Inszenierung von Michael Gampe als einen von uns. Schlimmeres kann man über uns da kaum noch sagen.
Im PROJEKT BERTA (CAFE) immer um 20 Uhr